Durch forcierte Beschleunigung erhöht sich
die Reaktionswärme (Exothermik ). Dadurch kann
beim Abklingen der Temperatur ggf. ein erhöhtes
Schwinden der Form eintreten.
Stellen Sie durch Vorversuche fest, wieviel Beschleuniger
notwendig und für Ihre Anwendung zeitlich noch
beherrschbar ist, dosieren Sie jedoch keinesfalls
mehr als 1% des Beschleunigers Part X.
Zu viel Part X hat ggf. einen negativen Effekt
auf die physikalischen Eigenschaften ihres Materials.
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Part F (Schäumer)
Flüssiges Additiv zum Schäumen der Harze.
Die Zugabe von bis zu 3% des „Part F“
in das aufgerührte Harz führt während
der Erstarrungsreaktion zu einem Schäumen und
daraus resultierender Reduzierung der Materialdichte.
Mit Part F generierte Schäume sind für
solche Bereiche geeignet, die nicht mit solidem
Harz verfüllt werden müssen. Die Schäume
sind offenporig und nicht als Formenoberflächen
geeignet. Höhere Dosierungen von Part F führen
zu niedrigerem Raumgewicht des generierten Schaums,
zu viel Part F führt zum Kollabieren des Schaums.
Machen Sie einen Vorversuch, um festzustellen, wie
hoch sie dosieren wollen.
Mit Part F hergestellte Schäume weisen vor
dem Expandieren eine gute Fließfähigkeit
auf, gießen sie
aber nicht zuviel Material in die zu füllenden
Sektionen, expandierender Schaum kann zu erheblichem
Druck
(in alle Richtungen) führen, bei der Zugabe
ist die entsprechende Vorsicht vonnöten, um
bereits geformte Bereiche nicht durch zu hohen Druck
zu verformen bzw. sogar zum Reißen zu bringen.
Mischen
Schütteln Sie vor Gebrauch intensiv das Gefäß
mit Part F. Geben Sie keine weiteren Additive zu
Part F.
Messen Sie die vorgesehene Menge Part F ab und dosieren
es zu der Komponente B, gießen Sie die Komponente
A hinzu und rühren für ca. 1 Minute gut
auf.
Unverzüglich in die vorgesehenen Bereiche füllen
und ohne weitere Maßnahmen den Schaum expandieren
und härten lassen.
Vorsicht!
Part F ist alkalisch und kann Haut- und Augenreizungen
verursachen. Vermeiden Sie Kontakt mit Haut und
Augen, wir empfehlen Handschuhe und Brille zum Schutz
vor Spritzern und anhaftendem Material. Sollte es
zu einem Augenkontakt kommen, mit viel Wasser spülen
und Arzt konsultieren.
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PolyFibre
kann der Mischung zur Tixotropierung, also einer
verdickten, pastösen Konsistenz zugefügt
werden.
Farbpaste und Farbtinktur
Die Farbtinktur ist in den Tönen gelb, rot,
blau und grün erhältlich. Die Farbpaste
gibt es zusätzlich auch in weiss und schwarz.
Für eine gleichmäßige Tönung
genügt eine Zugabe von 0,5 bis 1 % der Tinktur.
Die Farbpaste wird vor der Mischung vorzugsweise
der Komponente B im Verhältnis 1:100 hinzugefügt.
Durch Mischung der Paste oder Tinktur sind weitere
Farbnuancen zu erzielen.

Durch Hinzugabe von Farbpaste
vollfarbiges Stuckelement
Metall-Pulver
Durch die Zugabe von Kupfer-, Messing- oder zinnhaltigem
Metallpulver in das modifizierte PolyConForm-Gipssystem,
wird nach Politur ein Metall-Look erreicht.

Mond aus PCF MG-System mit Zinnpulver
(Spachtelmasse PU 018 oder PU 019)
DuraSil
Ist ein geeigneter, trockener Füllstoff zum
Thixotropieren von Silicon-Gels oder Polygel, zum
Beispiel wenn vertikale Flächen gespachtelt
werden sollen.
Plastilin
Nicht härtender, sulfatfreier Modellier-Ton.
Ungiftig und geruchsneutral mit einer weichen, angenehmen
Konsistenz zum modellieren. Ausgezeichnet als wieder
verwertbares Gießkastenmaterial geeignet.