gewährleistet sind.
Die Idee, Planung und Gestaltung stammt von einer
französischen Architektengruppe. Sie gab bis
ins Detail genau die Oberflächenstruktur des
Turmbaus sowie der Durchgänge und Fußböden
an. Die Ausführung des Projektes lag in den Händen
der "Studios Babelsberg", für die Traumkulissen
und Fantasiegebilde zum täglichen Brot gehören.
Die Prozesstechnologie, Rezepturen und das Know-how
über Glasfaserbeton steuerte "DuraPact aus
Haan" bei.

Zunächst wurden einige Modelle im Maßstab
1:1 gefertigt, nach deren Begutachtung wurden daraus
Schalungen aus gieß- bzw. spritzfähigem
Polyurethan hergestellt.
Dieses schrumpffreie Formenmaterial ist so dünnflüssig
eingestellt, dass jede Kontur, Unebenheit, Pore usw.
exakt vom Original übertragen wird.
Die verwendeten Schalungen aus PUR-Elastomeren
waren flexibel und ermöglichten auch bei komplizierter
Geometrie, z.. B. hinterschnittenen Formbereichen,
ein relativ einfaches Entformen.
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Die gewählte Shore-Härte des Materials richtete
sich nach dem Schwierigkeitsgrad der zu reproduzierenden
Modelle bzw. dem später zum Einsatz kommenden
Glasfaserbeton.
Der zum Abguss verwendete Glasfaserbeton bzw. textilbewehrte
Beton ist ein starres Material und erforderte entsprechend
flexibel-elastische Formen, die gleichwohl weich genug
waren, um noch vor dem Befüllen mit GFB auf einem
Sandbett mit „sanftem“ Biegen und Drücken
in Form drapiert zu werden.
Durch diese Technik des „Biegens“ und
„Knickens“ der unterschiedlich großen
Matrizen konnten aus wenigen Formen viele unterschiedlich
flächig gestaltete Abgüsse genommen werden.
Bei diesem Objekt glich kein (sehr dünner) Steinblock
einem Anderen.
Während kleinere flächige Modelle mit der
Standardtype PolyCast 75-59 im Gießverfahren
hergestellt wurden, bot sich bei den bis zu 4m²
großen, komplizierten Elementen unser manuell
mit Pinsel und Spachtel aufzubringendes PolyGel 50
an.
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Ein weiteres, erheblich größeres Element
von 28 m² wurde mit SprayGel in der Shorehärte
50 im Spritzverfahren mit dem PCF-Pump-/Spritzaggregat
hergestellt (Verfahrensbeschreibung in Garten-
und Landschaftsbau).
Die erforderliche(n) Stützform(en) aus Forton
MG wurden noch vor dem Entschalen der Elastomere vom
Original in einer Stärke von durchschnittlich
8-10 mm sektionsweise hergestellt.
Das Gewicht der gespritzten 28 m² PUR-Form betrug
270 kg, für die 5 Teile der Stützform wurden
insgesamt weniger als 500 kg PolyCon MG verwendet.
Glasfaserbeton bzw. textilbewehrter Beton besteht
aus einer Feinbetonmatrix mit den Komponenten Zement,
Sand, Wasser, Zusatzstoff und Zusatzmittel, sowie
einer Armierung aus alkaliwiderstandsfähigen
AR-Glasfasern.
Aus Gewichtsgründen und zur leichteren Handhabung
der GFB-Elemente wurde ein Teil des Sandes durch Leichtzuschlag
ersetzt. Die Rohdichte der ohnehin dünnen Elemente
wurde durch diese Maßnahme auf etwa ρ =
1,25 g/cm³ gesenkt.
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Der Feinbetonmatrix wurden 12 mm lange Kurzfasern
beigemischt, so dass keine unbewehrten Schichten entstehen
konnten.
Dieser sogenannte "Premix" wurde in mehreren,
jeweils etwa 3-5 mm dicken Lagen auf die Matrize aufgespritzt,
die zusätzlich mit Matten und Gelegen aus AR-Glasfasern
armiert wurden.
Mit diesen Glasfaser-Flächenprodukten können
Bauteile gezielt an den Stellen verstärkt werden,
die stärkeren Belastungen ausgesetzt sind.
Die einzelnen Bauteile wurden vor Ort zu einer beeindruckenden
Kulisse zusammengefügt und dann meisterlich koloriert.
Das Bauwerk hat eine Höhe von etwa 12 m.
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Technische Daten GFB-Spritzpumpe
Die Beschreibung dieser Anwendung
können Sie sich demnächst hier auch als
PDF-Datei downloaden.
Eventuelle weitere Fragen zu unseren
Geräten senden Sie uns bitte über unser
Kontaktformular zu.
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