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Modifizierte Zementsysteme

Textilarmierte Bindemittel-Systeme (TaB-S)

Unsere zementären TaB-Systeme sind der Feuerwiderstandsklasse A1 zuzuordnen, sofern sie gemäß Verarbeitungsanleitung verarbeitet und nicht beschichtet werden.

Die Kombination hydraulischer Bindemittel, auf der Basis von Zement oder Gips, Puzzolanen, mineralischen Zuschlägen und textilarmierenden Bewehrungsfasern (TaB), führt bei unseren TaB-S zu modernen Werkstoffen mit außergewöhnlichen Festigkeiten.

Schon bei wenige Millimeter geringen Wandstärken zeichnen sich derartige „Laminate“ aus Fasermörtel durch beträchtliche Festigkeit, enormer Duktilität und eindrucksvollem Verformungsvermögen aus.

Textilarmierte Bindemittel-Systeme (TaB-S) auf Zementbasis bestehen überwiegend aus mineralischen Komponenten und zählen zu den „Fasermörteln“. Sie weisen bereits wenige Stunden nach der Herstellung eine ausgesprochen hohe Festigkeit und Dichtigkeit auf, sind bei freier Bewitterung dauerhaft beständig und setzen  – durch den Verzicht auf organische Bestandteile – im Brandfall keine Rauchgase frei.

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Die Fasermörtel werden sowohl als Trockenmischungen, die nur noch mit Wasser versetzt werden müssen, wie auch als 2-Komponentiges TaB-Systeme auf der Basis einer Faserpaste und einem Pulver zu deren Reaktion angeboten.

Fasermodifizierte Gips-Systeme, (FMG-S) basieren auf dem Rohstoff Gips. Sie erhalten ihre extreme Schlag- und Biegezugfestigkeit ebenfalls durch die Zugabe hochfester Armierungsfasern. Maßgeblich für die bemerkenswerten Eigenschaften dieses 2-Komponentensystems ist jedoch ein spezielles Acrylat, das dem Spezialgips (ohne zusätzlichen Wasserbedarf) als einzige flüssige Komponente zugegeben wird.

Das FMG-System überzeugt zunächst durch den völligen Verzicht auf gesundheitlich bedenkliche und umweltbelastende Lösungsmittel, dessen ungeachtet kommen die Eigenschaften dieses „Fasermodifizierten Gips-Systems“ einem glasfaserverstärkten Polyester- oder Epoxidharzsystem sensationell nahe.

Vorteilhaft ist ebenfalls, dass die Reinigung der Werkzeuge und Arbeitsmittel, wie bei Gips gewohnt, ausschließlich mit Wasser erfolgt. Teure Lösungsmittel, deren Lagerung und Entsorgung sind für den Verarbeiter kein Thema mehr.

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